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Die Coming-Out-Gruppe 30 + ist ein durchschlagender Erfolg. Zehn Teilnehmer zwischen 31 und 52 Jahren sprechen regelmäßig über ihre Erfahrungen.
"Mit einem solchen Ansturm hatten wir gar nicht gerechnet", sagt Thomas Fraunholz von der Sub-Beratungsstelle, der die Selbsthilfegruppe zusammen mit Christopher Knoll leitet. Statt ursprünglich acht hat die Beratungsstelle in der Pestalozzistraße deshalb gleich zehn Teilnehmer zur Coming-Out-Gruppe zugelassen. "Und die Warteliste ist noch lang." Seit Ende Juni treffen sich die zehn Männer im Sub, um über ihre Erfahrungen, Ängste, Hoffnungen und Wünsche zu sprechen. "Die Teilnehmer sind allesamt sehr offen", beobachtet Berater Fraunholz. Manche wollen ihr Leben komplett neu ordnen, viele arrangieren sich. Männer, die sich erst mit 30 outen, haben in der Regel einen anderen Lebensweg gewählt als Jungs, die sich früh fürs Schwulsein entscheiden. Einige sind verheiratet, haben Kinder. Die zehn Teilnehmer sind zwischen 31 und 52 Jahren alt. "Die Leute nehmen das Angebot an", sagt Fraunholz. "Vielleicht liegt es daran, dass Männer, die heute Mitte 30 sind, es früher einfach schwerer hatten, sich zu outen. Manche haben es dann offenbar gleich ganz gelassen." Hänseleien in der Schule, das katholische Elternhaus, ein konventioneller Freundeskreis – Gründe dafür gibt es viele. Das Sub hilft den Männern, mit dem Schwulsein besser klarzukommen und sich in die Szene zu integrieren. Bis zu zweimal im Jahr will die psychosoziale Beratungsstelle des Sub die Coming-Out-Gruppe 30+ in Zukunft anbieten, um die große Nachfrage zu befriedigen. Weitere Informationen dazu bald unter www.subonline.org. CO 30+ Coming-Out-Gruppe für Männer über 30 Sub-Beratungsstelle, Pestalozzistr. 6, 80469 München Christohper Knoll, Thomas Fraunholz Telefon: 089/26027050 |