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Einzel- und Paarberatung PDF Drucken
Egal ob es um Kontaktprobleme, Gesundheitsprobleme, Partnerschaftskonflikte, Sucht, Probleme mit der Familie oder am Arbeitsplatz geht, die Mitarbeiter der Beratungsstelle sind Ansprechpartner für alle Bereiche des schwulen Lebens.

Einzelberatung

In der Einzelberatung spricht der Ratsuchende mit dem Berater unter vier Augen in einem Raum, in dem sie ungestört sind. In der Regel dauert das Gespräch 50 Minuten, (in der Abendberatung, kann die Dauer insbesondere beim ersten Kontakt auch kürzer oder länger sein). Dabei hört der Berater dem Ratsuchenden aufmerksam zu, versucht, sich ihn seine Situation einzufühlen und seine Probleme zu verstehen. Dann wird er gemeinsam mit dem Ratsuchenden nach, Lösungsmöglichkeiten suchen. Das kann manchmal schnell gehen, insbesondere, wenn dem Klienten zur Lösung des Problems einfach nur eine Information fehlt, die der Berater geben kann. Es kann aber auch sein, dass die Probleme des Klienten mit seiner Umgebung zusammenhängen und/oder in seiner Lebensgeschichte verwurzelt sind. Dann wird der Berater häufig keine schnellen Lösungen bieten können und es beginnt ein längerer Beratungsprozess, in dem beide versuchen, die tieferen Ursachen für die Probleme des Ratsuchenden zu verstehen. Manchmal liegt das Ergebnis einer Beratung auch in der Erkenntnis, dass der Klient (zusätzlich) Hilfen benötigt, die in der Beratungsstelle nicht geleistet werden können, z.B. eine medizinische, rechtliche oder anderweitige therapeutische Betreuung. Dann wird der Berater ihm helfen, eine solche, für ihn geeignete Unterstützung zu bekommen.

Grundsätzlich kann die Einzelberatung nach einem einmaligen Gespräch abgeschlossen sein, oder über einen kürzeren oder längeren Zeitraum – dann meist einmal wöchentlich – gehen.

Paarberatung

In der Paarberatung arbeitet der Berater mit einem Paar an dessen Beziehungsproblemen. Vieles von dem, was über die Einzelberatung gesagt wurde, gilt auch für die Paarberatung, aber es gibt auch Besonderheiten. Insbesondere muss der Berater sich wechselseitig in beide Partner versetzen um die Beziehungsprobleme zu verstehen. Das stellt hohe Anforderungen an sein Einfühlungsvermögen und seine Abgrenzungsfähigkeiten. Am Beginn der Beratung wird der Berater klären, ob beide Partner die Beratung wünschen. Wenn einer von beiden nicht bereit ist, sich zu verändern und nur mitkommt, weil er befürchtet, den anderen sonst zu verlieren, wird eine Paarberatung schwierig sein. Dann kann es – auch für die Beziehung – sinnvoll sein, dass der motivierte Partner in einer Einzelberatung an sich arbeitet.

 
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