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Das Münchner Schwulenzentrum zieht um PDF Drucken

Bebaut wird ein alter Parkplatz. Stadtrat gibt Mittel frei. Das Schwule Kommunikations- und Kulturzentrum Sub ist in den vergangenen Jahren mit neuen Projekten und Gruppen immer stärker gewachsen. In der Müllerstraße 14 soll ein neues, größeres und moderneres Zentrum entstehen, das Raum für alle bietet.

Seit dem 22. Oktober ist es offiziell: Der Kommunalausschuss der Stadt München hat über das Objekt Müllerstrasse 14 abgestimmt und ist dabei auf den Antrag des Kommunalreferats eingegangen. 2011/12 wird dort, wo die Landeshauptstadt eine Parklücke bebaut, das Münchner Schwulenzentrum Sub seine neuen Räume beziehen.

Das Schwule Kultur- und Kommunikationszentrum Sub sucht seit einiger Zeit nach einer neuen Bleibe. Immer mehr Projekte und Gruppen sind in den vergangenen Jahren entstanden. Schon lange wollen darüber hinaus das Zentrum in der Müllerstraße 43 und die psychosoziale Beratungsstelle zusammenziehen, die noch immer in der Pestalozzistraße 6 sitzt. Überdies sind die Büros und das Café ein wenig in die Jahre gekommen und zuletzt nur provisorisch renoviert worden. Das Schwule Kommunikations- und Kulturzentrum braucht neue, größere und modernere Räume.

Auf das Objekt Müllerstraße 14, das die Landeshauptstadt seit Längerem entwickeln will, hat das Schwulenzentrum die Stadt gebracht. Vermittelt hat die Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen, allen voran ihr Chef, Andreas Unterforsthuber. Fortan wird das Sub das gesamte Erdgeschoss des neuen Gebäudes nutzen und nach eigenen Wünschen gestalten. "Dies bedeutet, dass das Objekt errichtet wird, die Räume nach unseren Wünschen gebaut und wir nach Fertigstellung 2011 auch dorthin ziehen werden", freut sich Christian Schultze, Gesamtleiter Projekte im Sub (Bild). "Zu verdanken haben wir das dem Einsatz der Stadträte Thomas Niederbühl, Rosa Liste, Lydia Dietrich, Die Grünen, Irene Schmitt, SPD, und Georg Schlagbauer, CSU. Ihnen möchten wir herzlich danken!"

Der wesentliche Beitrag zur Finanzierung kommt vom Kommunalreferat. Das Sub will in der Öffentlichkeit mit Spendenaktionen, Premiummitgliedschaften und Benefizveranstaltungen die übrigen Mittel für die Baukosten, die Innenausstattung und die technische Ausrüstung aufbringen. In einer Zukunftswerkstatt am 21./22. November wird das Schwulenzentrum über die zukünftige Nutzung der Räume im Detail nachdenken.

 
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