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Nur wenige Tage, nachdem das Schwule Kommunikations- und Kulturzentrum München am Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz mit einem großen Maifest einen Maibaum fürs Viertel aufgestellt hatte, beschmierten ihn Unbekannte mit grauer Farbe. Jetzt sind die Quersprossen erneuert worden, der Stamm aber soll weiterhin an den Vandalenakt erinnern.  
Mit tatkräftiger Unterstützung von TW Facility Management hat das Schwule Kommunikations- und Kulturzentrum München, Sub e.V., den Maibaum am Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz in seinen ursprünglichen Zustand versetzt. Das ganze Glockenbachviertel hatte sich am 1. Mai dort versammelt, um den ersten Integrationsmaibaum der Stadt aufzustellen, den die Deutsche Eiche gestiftet, das Sub finanziert, die Künstler Michael Borio und Robert C. Rore gestaltet haben und den viele andere soziale sowie kulturelle Einrichtungen im Stadtbezirk in den kommenden Jahren ausstaffieren wollen. Sogar gestohlen worden ist der Baum im Vorfeld, wie es sich gehört. Wenige Tage später hatten Unbekannte Stamm und Tafeln mit grauer Farbe beschmiert. Pünktlich zum Glockenbachstraßenfest, das vornehmlich um den Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz stattfindet, haben Sponsor und Zentrum die Spuren der Zerstörung nun weitgehend beseitigt. TW Facility Management hat die Tafeln gereinigt. "München wird in diesem Jahr 850 Jahre alt", sagt Sub-Vorstand Lars Fröhlich. "Da will das Glockenbachviertel mit einem schönen Maibaum aufwarten. Allerdings haben wir den Stamm bewusst nicht gesäubert, um an den Anschlag zu erinnern." Die Quersprossen schützt künftig ein Speziallack. |