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Neuer Kulturchef fürs Sub! PDF Drucken
Seit neun Jahren engagiert sich Michael Plaß ehrenamtlich für das Schwule Kommunikations- und Kulturzentrum München, kurz Sub. Am 1. April tritt der 28-Jährige eine feste Stelle an und übernimmt die Aufgaben von Klaus Rascher.
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Vortrag: Menschenrechte und Gender in der Türkei PDF Drucken

Türkische FlaggeMERSI zu Gast im Sub. Der Verein Menschenrechte und sexuelle Identität, der zu Amnesty International gehört, debattiert am 18. März ab 19 Uhr in der Müllerstraße 43 mit Gästen über die Situation von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern in der Türkei.

Es geht um Gewaltübergriffe seitens der Polizei, die türkische Strafgesetzgebung vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Wertevorstellungen, die Lobbyarbeit homophiler Verbände in der Türkei und Strategien des Widerstands.

Maria Binder und Ebru Kiranci stellen in diesem Zusammenhang das Filmprojekt TransX Istanbul vor, gezeigt wird ein Trailer von neun Minuten.

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Poppen am Samstag PDF Drucken
13. März, ab 19 Uhr im Sub. Gesundes Allerlei mit Musik from the 80ies to the Naughties. Jenseits von 08/15. DJs legen wechseln Indie-Pop, Glam, Funk und Dark Disco auf.
 
Neuer HIV-Test im Sub! PDF Drucken

http://www.subonline.org/images/stories/people/guido%20vael_250.jpgNeuer HIV-Test im Sub. Von 17 bis 22 Uhr können sich Männer und Frauen am Freitag, 12. März kostenlos und anonym beraten, auf HIV, Hepatitis A, B und C sowie auf Syphilis testen lassen. Die Ergebnisse holen die TeilnehmerInnen am Mittwoch, 17. März, zwischen 17 und 19 Uhr im Sub ab. Eine Voranmeldung ist nicht nötig!

Den HIV-Test im Sub, der den Test viermal im Jahr zur Ausgehzeit in die Szene bringt, gibt es seit Mitte 2005. Das Projekt Prävention im Sub, die Münchner Aids-Hilfe und das Referat für Gesundheit und Umwelt der Stadt München wollen Ungetestete erreichen, um sie zu einem verantwortungsvollen Umgang zu motivieren. Der HIV-Test findet bewusst in einer Szene-Einrichtung statt. Häufig scheuen homosexuelle Männer den Besuch beim Hausarzt, weil sie glauben, dort nicht offen sprechen zu können.

Die Arbeit des Projekts Prävention ruht auf drei Säulen. Der Infopool ist die zentrale Verteilerstelle für Informationsmaterial über HIV/AIDS. Die Vertrauensmänner stehen in ihren Stammkneipen als Ansprechpartner für HIV/AIDS und Szene-Infos zur Verfügung; sie führen auch eigene Aktionen durch. Die Sittenstrolche informieren in der Szene mit Theaterstücken, Quizspielen und Sketchen über HIV/AIDS und machen Lust auf Safer Sex.

 
Sub sucht Fans! PDF Drucken
Das Sub jetzt auch auf Facebook. Das Münchner Schwulenzentrum beteiligt sich damit am allseits beliebten Social-Media-Hype und berichtet regelmäßig über Neues aus dem Verein. Natürlich halten sich die Politschwestern auch mit Kommentaren zum Szeneleben in der Stadt nicht zurück. Fans werden! Zu finden ist das Schwule Kommunikations- und Kulturzentrum München unter: www.facebook.de.
 
Zu deutsch: Schwulenzentrum will sich für Migranten öffnen! PDF Drucken
Sascha HübnerNach den Erfahrungen mit der Migranten-Kochgruppe hat sich das Schwule Kommunikations- und Kulturzentrum professionelle Hilfe ins Haus geholt. Zusammen mit 47 anderen sozialen Einrichtungen nimmt das Sub am IQE-Projekt der Stadt München teil.

Schwule Männer mit Migrationshintergrund haben es nicht leicht. Vorbehalte in der eigenen Familie, aber auch in der etablierten kommerziellen Schwulenszene machen ihnen ein selbstbestimmtes Leben schwer. Das Münchner Schwulenzentrum will diese Männer nicht alleine lassen. "Sie kommen in der Szene oft nicht unter", sagt Sub-Berater und Diplom-Psychologe Sascha Hübner (Bild), der sich im Schwulen Kommunikations- und Kulturzentrum um das Thema kümmert. "Allerdings ist das Sub selbst noch viel zu wenig auf die Bedürfnisse schwuler Migranten eingestellt. Auch wir denken oft noch viel zu deutsch."

Schon im Jahr 2007 hatte der Verein ein erstes Migrantenprojekt lanciert. Die interkulturelle Kochgruppe Leckerbissen sollte Männer aus allen Ländern der Welt zusammenführen. Mitgekocht haben aber vor allem Deutsche. "Wir haben zu wenige Migranten erreicht", gibt Sascha Hübner zu, obwohl das Sub Flyer in Asylantenheimen, Ausländerberatungsstellen, Vereinen, Migranten-Treffpunkten und der Gastronomie verteilt hatte. Dort dürften allerdings nur wenige zugegriffen haben. "Die Leute haben oft große Angst davor, als Homosexuelle enttarnt zu werden. Außerdem ist Kochen vielleicht auch eher ein Hobby deutscher Männer." Inzwischen liegt Leckerbissen auf Eis.

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Zukunftswerkstatt im Sub PDF Drucken

Christian SchultzeDas Sub zieht um. 2011 schon wird das Schwule Kommunikations- und Kulturzentrum in der Müllerstraße 14 neue Räumlichkeiten beziehen. Dem Zentrum steht dreimal soviel Raum zur Verfügung wie früher. Der will genutzt werden. Ideen dafür haben Sub-Vertreter und Freunde des Vereins in der ersten Sitzung der Zukunftswerkstatt formuliert.

Das Sub will sich in Zukunft wieder stärker als Kulturzentrum präsentieren und zu einem echten Zentrum für alternative Kultur in München werden. Zu diesem ersten Ergebnis sind Vertreter des Münchner Schwulenzentrums, Freunde und Partner des Vereins im Rahmen der ersten Zukunftsswerkstatt gekommen, die sich vor wenigen Tagen zusammengesetzt hat. Außerdem soll das Café attraktiver werden. 

 "Wir werden in zwei Jahren dreimal soviel Platz für unsere Arbeit zur Verfügung haben wie jetzt noch", sagt Geschäftsführer Christian Schultze. „Darauf müssen wir reagieren.“ Die Zukunftswerkstatt soll sich in den kommenden Monaten bis zum Umzug Gedanken über die Nutzung und Auslastung der neuen Räumlichkeiten machen, die in der Müllerstraße 14 liegen werden. Die Finanzierung des Projektes ist gesichert. Stadt und Verein werden die Gelder gemeinsam aufbringen.

Zum Kulturangebot des Schwulenzentrums sollen wie schon jetzt in Ansätzen künftig noch anspruchsvollere Veranstaltungen wie Lesungen, Theater, Konzerte, Ausstellungen und Diskussionen stattfinden. Das soll Einnahmen bringen, um die Beratungs- und Präventionsangebote der Organisation zu finanzieren, aber auch noch mehr Besucher ins Zentrum locken. In der Müllerstraße 14 wird ein neues Café Gäste aus der ganzen Stadt zum Verweilen einladen. Ein Kulturkomitee kümmert sich um die neu zu definierenden kulturellen Belange des Schwulenzentrums.

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