Die Männer*akademie im Januar

Männer* und Trauma . Zu diesem Thema referiert der Traumatherapeut und -berater Michael Diemer am Dienstag, 11. Januar, ab 19.30 Uhr im Sub. Moderation: Christopher Knoll, Sub-Beratungsstelle.

Männer*akademie im Sub. Grafik: Frank Zuber

Missbrauch, ein Autounfall, eine schwere Operation können zu posttraumatischen Belastungsstörungen führen, aber auch biografische Prägungen. "Gerade im queeren Bereich haben wir es oft mit letzterem zu tun", sagt Diemer.

Queere Menschen müssten in ihrer Jugend ja häufig Sticheleien über sich ergehen lassen. "Diese kleinen Belastungen hinterlassen Spuren", sagt der Trauma-Experte. In der Regel haben Menschen dafür Schutzmechanismen. Wir lernen aus unseren Erfahrungen und verhalten uns entsprechend. VIDEO

Persönliches und Verbindendes

"Manchmal aber gehen diese Spuren nicht mehr weg", so Diemer. Die dauerhafte Anspannung führt zu Kompensationsstrategien, die Depression, Burnout, schwere Autoimmunerkrankungen etc. nach sich ziehen können. "Das muss man wissen, um damit umgehen zu können."

Die Einbindung in ein Geflecht von Beziehungen zu anderen, etwa zu Partnern, Freundinnen oder der Community, kann helfen. "Viele Menschen machen im Laufe ihres Lebens traumatische Erfahrungen", sagt Therapeut Diemer. "Wenn wir alle wacher dafür werden, gehen wir am Ende besser mit uns selbst und anderen um."

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