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Ein schwuler Portier am Bayerischen Hof

Im Film "A man's road" erzählt Erich Haas aus seinem bewegten Leben

"Das Leben besteht aus drei Phasen", lehrt uns der Protagonist des Films, "das Lernen, das Können und das Weitergeben". Der 96-jährige Erich Haas, einst Portier des Bayerischen Hofs, blickt auf ein bewegtes Leben zurück. Seine Erzählung ist in ihrem Detailreichtum ebenso erheiternd wie lehrreich. Sie macht bewusst, was ein Leben eigentlich auszeichnet. Und sie macht Mut, das eigene Schicksal voll Zuversicht selbst in die Hand zu nehmen. Sonntag, 17. Dezember, 16.30 Uhr bis 19 Uhr.

Erich Haas ist ein Mann im besten Alter, aber er erinnert sich an jedes Detail. Haas hat gelernt, nicht zurückzustecken, sondern das Glück am Schopf zu packen. Die Macher von "A Man's Road" nehmen den Zuschauer mit auf eine Reise durch ein ungewöhnlich spannendes Leben, ein Zeugnis von Toleranz und Mut.

Experimente ohne Reue

Die Filmemacher Jonathan Gentz und Victor Sattler sind mit viel Experimentierfreude an das Thema herangegangen. Man verzeiht dem Werk den einen oder anderen technischen Makel, denn er ist mit viel Gefühl erzählt. Der 16-minütige Dokumentarfilm ist bereits auf mehreren Festivals gelaufen.