Sprachen / Languages

Lutz van Dijk berichtet aus Uganda, Namibia und Südafrika

Sexuelle Minderheiten haben es schwer in Afrika. Nur Südafrika - ein Land von 54 - erkennt die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender an. Aber selbst am Kap der guten Hoffnung gehören Übergriffe auf sexuelle Minderheiten zum Alltag. Der deutsch-niederländische Schriftsteller Lutz van Dijk, der seit 14 Jahren in Kapstadt lebt, berichtet aus Uganda vom Mord an dem jungen Homosexuellen David Kato, aus Namibia von der mutigen Aktivistin Elizabeth Khaxas und aus Südafrika von dem Schriftsteller Sonwabiso Ngcowa. Sonntag, 26. Juni, 19.30 Uhr.

Alle Geschichten finden sich in seinem Buch "Afrika – Geschichte eines bunten Kontinents" (2015) und Sonwabiso Ngcowas Roman "Nanas  Liebe" (2014). Eine Veranstaltung vom Forum Homosexualität im Rahmen der Münchner Respektkampagne.

Lutz van Dijk ist Ko-Direktor der Stiftung HOKISA, die sich für von AIDS betroffene Kinder einsetzt. Seine Bücher richten sich vor allem an Jugendliche und (junggebliebene) Erwachsene. Sie erzählen von jungen Leuten, die anders sind als die Mehrheit und sich für ihre Rechte einsetzen – damals und heute, hier und in anderen Ländern.