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Ausgehetzt: "Integrieren statt spalten!"

Stephan Pflaum fordert Bayern zum humanen Umgang mit Geflüchteten auf

Auch die Rainbow Refugees vom Sub waren am Sonntag, 22. Juli, im LGBTI-Block der Demo #ausgehetzt am Karl-Stützel-Platz präsent. Unter vielen Hundert anderen. Stephan Pflaum machte seinem Ärger über die Staatsregierung Luft

"Während die CSU schamlos Flüchtlinge diffamiert und von Flugtaxis fantasiert, stehe ich hier und heute gemeinsam mit Euch für die Themen Menschenwürde und Menschlichkeit.

Weil ihre Liebe in ihrer Heimat eine Sünde ist, flüchten queere Menschen aus vielen Ländern, vor allem aus Afrika zu uns. Seit zwei Jahren betreue ich nun bei den Rainbow Refugees ein gutes Dutzend Mentees. Sie sind angekommen, sie sprechen Deutsch, sie können arbeiten und sie wollen arbeiten. In vielen Fällen aber dürfen Sie es nicht, weil hier trotz Arbeitsvertrag von einigen Landratsämtern blockiert wird. Viel schlimmer noch, anstatt ihnen in den Großstädten die Integration in unsere LGBTI-Community zu ermöglichen, lässt die Bayerische Staatsregierung schwule, lesbische und Transgender-Geflüchtete auf dem Land versauern. Anstatt zu integrieren wird seitens der CSU nur intrigiert und die Spaltung der Gesellschaft betrieben.

Wählen gehen!

Aber damit ist am 14.10. Schluss. Zeigt der Staatsregierung heute und im Oktober, dass Bayern anders, dass Bayern mutig und vor allem, dass Bayern menschlich ist! Danke, liebe Freunde!"