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Bilder aus Acryl und Marmormehl

Neue Ausstellung im Sub mit Thomas Wanke

Der Münchner Künstler Thomas Wanke schafft Bilder zum Anfassen. Aus Acrylfarben und Marmormehl entstehen Werke, die sich selbst vollenden. Die Ausstellung "Strukturen" eröffnet am Samstag, 6. Februar, um 18 Uhr.

Ein Besuch bei dem Münchner Maler Rolant de Beer hat Thomas Wanke dazu gebracht, seine Ideen endlich in die Tat umzusetzen. Davor hat Wanke lange Computerkunst gemacht, Airbrush und Aquarelle. "Es hat mich schon lange gereizt, mit Acrylfarben zu experimentieren", sagt er. Für seine Arbeiten, die ab Samstag, 6. Februar, im Sub in der Müllerstraße 14 hängen, hat er neben Acrylfarben auch Marmormehl verwendet.

Mit seinen Materialien schafft Wanke einen Untergrund, der beim Trocknen Risse bildet. Die Strukturen entstehen zufällig, sind unvorhersehbar. Auf sie trägt der Maler schließlich Farben auf und lässt sie mehrere Tage auf sich wirken. Einige Bilder übermalt er in diesem Prozess mehrfach. "Es ist immer schwierig zu sagen, wann ein Bild fertig ist", sagt Wanke. "Der Prozess bringt fast automatisch neue Ideen mit sich." Demnächst will er Computerkunst mit Acryl kombinieren.

Bilder zum Anfassen

Im Fokus seiner experimentellen Arbeitsweise stehen immer die Strukturen, die Thomas Wanke nun zum Sujet seiner Ausstellung macht. Einen Großteil der Bilder können die Betrachter mit ihren Fingern ertasten und sie so mit ihren eigenen Händen ""ersehen". Thomas Wanke stellt im Sub bis zum 25. Februar aus. Die neun Bilder stehen zum Verkauf.