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Welt-Aids-Tag: Das Leben als schwuler Pornostar

Hans Berlin spricht im Sub über seine HIV-Infektion und mehr

Er ist nicht nur ein bekannter Pornostar, sondern auch ein charmanter und smarter Aktivist in Sachen HIV-Prävention. Im Sub spricht Hans Berlin, alias Florian Klein, offen über seine Infektion und sein Leben damit. Ein gern gesehener Gast. Donnerstag, 7. Dezember, 19.30 Uhr.

Natürlich wird Florian Klein, so sein bürgerlicher Name, auch einige Anekdoten aus seinem Wirken als Pornodarsteller zum Besten geben. Es gibt viele davon. Von fachlicher Seite unterstützt ihn der nicht minder smarte Arzt Dr. med. Sebastian Noe, der Neues aus der Praxis beisteuert.

Florian erzählt über Amerika und Deutschland, seinen Job, seine Beziehung. Erst 2016 hatte Florian sein Coming-Out als Pornodarsteller mit HIV-Infektion. Privat wussten alle Bescheid; auch die Porno-Labels, mit denen er produziert, kennen seinen HIV-Status schon lange. Florian will anderen Mut machen, gegen die Stigmatisierung HIV-positiver Menschen kämpfen.

Der Traum vom Auswandern wurde mit der Diagnose erst möglich

Florian bekam seine HIV-Diagnose im Jahr 2001 und zog anschließend in die USA. Auszuwandern war immer sein Lebenstraum, den er sich nach seiner Diagnose erfüllt hat. „Ich hatte mich schnell entschlossen, mein positives Leben ganz ‚positiv‘ zu leben“, sagt er. Info- und Diskussionsabend.