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Depression und internalisierte Homonegativität

Eine Anleitung zum besseren Verständnis

Lesben, Schwule, Bi*, Trans* und Inter* erfahren häufig Ablehnung und Gewalt aufgrund ihrer sexuellen und/oder geschlechtlichen Identität. Dieser Minderheitenstress kann Depressionen und andere psychische Erkrankungen auslösen. Vortrag und Diskussion am Donnerstag, 26. Oktober, 19.30 Uhr im Sub.

Depression ist eine Volkskrankheit und dementsprechend auch unter Lesben, Schwulen, Bi*, Trans* und Inter* verbreitet. Aber viele sind im Umgang damit unsicher. Woran erkenne ich eine Depression? Was muss ich tun, wenn ich merke, dass ich mehr als "nur ein bisschen traurig" bin? Wie kann ich meine Freund*innen oder Partner*innen unterstützen, wenn ich Anzeichen einer Depression erkenne und was lasse ich besser bleiben? Welche (Selbst-)Hilfe-Angebote gibt es in München und was spezifisch für Lesben, Schwule, Bi*, Trans* und Inter*? Ein Info- und Austauschabend für Betroffene, Interessierte und Freund*innen.

Ablehnung führt zu Selbsthass

Depression trifft Lesben, Schwule, Bi*, Trans* und Inter* besonders, dann als Minderheit sind wir als Gruppe einem besonderem gesellschaftlichen Stress durch Diskriminierung und (nicht nur körperliche) Gewalt ausgesetzt: Das alles hat Einfluss auf die (psychische) Gesundheit - erst recht, wenn ich die ablehnende Haltung um mich herum verinnerliche. Abwertung hat auch viel damit zu tun, wie wir in der Community miteinander umgehen, ob wir füreinander da sind und wie wir uns selbst wertschätzen. Veranstaltende: MLC, Sub und Münchner Aids-Hilfe.