Sprachen / Languages

JETZT ANMELDEN: Deutsch-Unterricht für Schwule, Lesben uns Transgender

Sub und LeTRa bieten wieder Kurse an

Mit Konversationskursen wollen die Lesbenberatung LeTRa und das Münchner Schwulenzentrum Sub lesbische, schwule, bi- und Trans*-Frauen und -Männer in die Szene integrieren. Praxisnah und mit völlig neuem Lehrmaterial bauen sie ab dem 7. Januar erneut Sprachbarrieren ab.

Spielerisch und unkonventionell: Im nächsten Jahr finden wieder Deutsch-Konversationskurse statt - immer montags bei LeTRa und donnerstags im Sub. Drei Lehrerinnen und drei Lehrer aus unterschiedlichen Ländern gestalten ab dem 7. Januar den Unterricht. Wenn die Sprache oder auch der Mut zu sprechen fehlt, wird der Weg in die schwul-lesbische Community oftmals sehr weit oder sogar unmöglich; dabei ist Münchens Szene äußerst vielfältig.

"Wir wollen Deutsch spielerischer und informeller als in der Schule vermitteln", sagt Melina Meyer von der Lesbenberatungsstelle LeTRa, die das Konzept für den Deutschkonversationskurs mitentwickelt hat. Das senke die Hemmschwelle und mache mehr Spaß. Die Lehrer*innen bringen viel Erfahrung mit: Sie unterrichten zum Teil seit Jahren Deutsch als Fremdsprache - oftmals im Ausland. Besonders wichtig ist den Veranstaltern, auch über völlig neues Lehrmaterial den Kursteilnehmern den Zugang zur Szene zu erleichtern. "Darum geht es ja", sagt Michael Plaß vom Sub. Er leitet die Kulturarbeit im Münchner Schwulenzentrum und ist Ansprechpartner für die Anmeldeformalitäten. "Wir wollen die Leute in die Münchner Szene integrieren." Dafür müssten sie auch deren spezielle Sprache und Kultur kennen lernen, die in keinem herkömmlichen Lehrbuch vermittelt wird.

Sich in der Münchner Szene besser zurechtfinden

Ansprechen sollen die Deutsch-Konversationskurse Schwule, Trans* und Lesben aus aller Welt: Das sind internationale Lebenspartner*innen, Angestellte in internationalen Unternehmen und Behörden, Geflüchtete, Student*innen, Deutsche mit Migrationshintergrund, Einwanderer, die in München und seiner Szene besser klarkommen wollen.

Anmeldung nur persönlich bei Jan Geiger im Büro, Müllerstraße 14, am Montag, 7. Januar zwischen 19 Uhr und 19.30 Uhr. Teilnahme gegen Spende zwischen 50 Euro und 80 Euro – je nach Möglichkeit. Geflüchtete und Erwerbslose nehmen kostenlos teil.