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PRIDE WEEK Erzählcafé: "Wir sind besorgt! Zwei Mütter kämpfen für die Rechte ihrer homosexuellen Kinder"

Als Experten haben die Veranstaltenden Dr. Martin Plöderl aus Salzburg eingeladen

Birgitta Haug ist Mutter zweier lesbischer Töchter in München, Olena Globa hat einen schwulen Sohn in Kiew. Die Lebenswelten der beiden Mütter könnten unterschiedlicher nicht sein. Und doch eint sie die Sorge um die Zukunft ihrer Kinder und den eigenen Umgang mit deren Homosexualität. Beide sind in Elterninitiativen organisiert, die sie selbst mit ins Leben gerufen haben. Erzählcafé am Mittwoch, 8. Juli, 19.30 Uhr in der Müllerstraße 14.

Olena Globa leitet in der Ukraine die Organisation Tergo, Birgitta Haug gehört zur Münchner Elterngruppe, die einst LeTRa und Sub mit aus der Taufe gehoben haben. Die Moderation im Erzählcafé am Mittwoch, 8. Juli, übernimmt ab 19.30 Uhr Sven Stabroth, der Tergo in Kiew mit Mitteln des Centrums für Integration und Migration CIM vor einem Jahr aufgebaut hat.

Als Experten haben die Macher des Erzählcafés Dr. Martin Plöderl eingeladen, der an der Universität Salzburg zu Suizidprävention forscht. Die beiden Mütter werden im Sub in der Müllerstraße 14 ihre ganz persönliche Geschichte erzählen, darlegen, wie sie sich engagieren gegen Vorurteile und Hass, wie sie sich auch politisch einbringen. Der Psychologe Plöderl soll Ängste und Vorurteile bewerten und einordnen, sie vielleicht auch abbauen und gegebenfalls Hilfestellung geben. 

Eine Veranstaltung von CSD München, Tergo, GIZ, CIM, Sub und Munich Kiev Queer. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats.