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Jetzt online: Moses jenseits des Regenbogens!

LSBT-Geflüchtete in München

In seinem Heimatland half Moses Makumbi Geflüchteten im Auftrag des Roten Kreuzes. Als schwuler Mann wurde er in Uganda jedoch bald selbst zum Flüchtling. In Deutschland angekommen hoffte Makumbi auf ein Leben in Sicherheit. Dann kamen die Zukunftsängste. Der Film ist inzwischen auf YouTube für alle.

Stephan Pflaum, ehrenamtlicher Mentor der Rainbow Refugees Munich, und Christopher Knoll, Co-Leiter der psychosozialen Beratungsstelle im Sub, kennen Moses Geschichte in allen Details. Im Interview ergänzen sie die Erzählungen Moses' mit ihren eigenen Erfahrungen als Begleitpersonen. Insgesamt ein Aufruf, sich noch mehr für Geflohene einzusetzen, gerade im Kontext der Abschiebungen, die Staats- und Bundesregierung derzeit im großen Maßstabe durchführen.

Das Mediennetzwerk Queerelations und Dokumentarproduzent Bilderfängerfilm haben mit der Fotografin Sabine Jakobs die Geschichte dokumentiert und zweisprachig aufbereitet. Vor wenigen Wochen hatte der Fotograf Matthias Keitel Bilder von Geflüchteten in einer Ausstellung im Sub präsentiert: "Heimatsuche - 1000 Kilometer ist nicht genug" war der Name der Portraitserie, aus der die Veranstaltenden im Trailer und in der Doku Ausschnitte zeigen. Ein Filmprojekt von Sub, Münchner Regenbogen-Stiftung, Münchner Freiwillige - wir helfen.

Ab sofort im Netz!

Der Film steht jetzt auch auf YouTube in Ganzen zum Anschauen und Teilen bereit. Wir würden uns freuen, wenn noch mehr Menschen auf das Schicksal der Geflüchteten aufmerksam würden und mithelfen, ihnen eine neue Heimat zu schaffen. Nicht nur in München!