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Gay Black Dogs Munich

Die Beratungsstelle begleitet die Gruppe künftig

Ab Januar heißt die Gruppe für schwule Männer in Lebenskrisen und Depressionen "Gay Black Dogs Munich" - Winston Churchill nannte seine Depression "my black dog". Die wöchentlichen Gruppentreffen donnerstags starten ab dem 8. Januar nicht mehr um 20.00 Uhr, sondern schon um 19.30 Uhr.

Depression ist die häufigste psychische Erkrankung in den westlichen Ländern. Depression bedeutet in erster Linie Antriebsverlust: Selbst zu Dingen, die man immer gern getan hat, kann man sich nicht mehr aufraffen. Der Alltag funktioniert. Noch. Doch ist man allein, legt sich eine bleierne Schwere über alles.

Gerade Männer neigen dazu, ihre depressiven Verstimmungen mit Aktivität zu überdecken - helfen tut das nicht. Man(n) muss sich ihnen stellen. Schwule Männer sind besonders betroffen - das Coming-out und mangelnde soziale Einbindung wenigstens zu Beginn des Coming-out verstärken die Disposition für Depressionen häufig.

Die Gay Black Dogs sind offen für alle Betroffenen; eine Voranmeldung ist für eine Teilnahme nicht notwendig. Das Konzept bleibt weiterhin das einer Selbsterfahrungsgruppe, wobei es in Zukunft voraussichtlich eine engere fachliche Anbindung an die Tagesberatung geben wird.