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Lesben, Schwule und Transgender in Honduras

Vortrag von Donny Reyes

Angesichts der erschreckend hohen Anzahl straffreier Morde an LGBT-Personen seit dem Putsch in Honduras 2009 sehen viele Mitglieder der örtlichen Community ihre einzige Perspektive in der Migration. Gleichzeitig gehen Lesben, Schwule und Transgender seit ein paar Jahren mit ihren Forderungen auf die Straße. Der Sozialarbeiter Donny Reyes spricht am Dienstag, 25. November, um 19.30 Uhr im Sub.

In Honduras leben Lesben, Schwule und Transgender am Rande der Gesellschaft, oft in Armut, nicht selten physischer und psychischer Gewalt ausgesetzt. Der Staat lässt die Diskriminierung bewusst zu.

Aktivist*innen haben deshalb die Organisation Arcoiris (Regenbogen) gegründet, eine kleine Gruppe in der Stadt Tegucigalpa, in der sie sich versammeln, um für ihre Rechte zu kämpfen. Donny Reyes ist Mitglied der LGBT-Vereinigung und er freut sich auf eine rege Diskussion im Sub.

Veranstalter ist das Ökumenische Büro für Frieden und Gerechtigkeit aus München. Als Mitveranstaltende treten auf Lydia Dietrich und Thomas Niederbühl, Stadträtin und Stadtrat von Bündnis 90/Die Grünen und Rosa Liste.