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IDAHO: Gegen Homo- und Transphobie im Fußball

München unterstützt die MonacoQueers

Im Fußball dominieren, trotz weitläufiger Anerkennung homo-, bi- und transsexueller Lebensweisen, nach wie vor überkommene stereotype Männlichkeitsvorstellungen. Damit bietet der Fußballsport sowohl auf Seite der aktiven Sportler als auch der Fans einen Nährboden für Homophobie und Transphobie. München wehrt sich dagegen.

Traurige Realität: In Fankurven kommt es zu diskriminierenden Schmähgesängen, Vereine tabuisieren das Thema weitgehend. Ein Outing war bisher keinem aktiven Bundesligaspieler möglich.

Die MonacoQueers haben aus Anlass des International Day against Homophobia eine Initiative ins Leben gerufen, die sich damit nicht zufrieden geben will. Der offiziell anerkannte Fanclub des FC Bayern München, der offen für Mitglieder jeder sexuellen Orientierung ist, will mit einem Benefizspiel, einer Podiumsdiskussion und einer gemeinsamen Feier auf das Thema "Homophobie und Transphobie im Fußball" aufmerksam machen. Insbesondere geht es um die Frage: Wie beeinflussen sich eine homo- und transphobe Kultur in Fankreisen und Vereinen wechelseitig?

Unterstützt werden die MonacoQueers dabei von:

Die Schirmpatentschaft übernimmt die Stadt München, vertreten durch Bürgermeisterin Christine Strobl.

Programm zum Aktionstag gegen Homo- und Transphobie im Fußball am 17. Mai 2013

17.00 Uhr Get-together & Grußworte

17.30 Uhr Benefizspiel der MonacoQueers gegen die Streetboys München (2 x 20 min) Westpreußenstr. 60 (Bushaltestelle Wilhelm-Dieß-Weg mit Buslinien 154/184/189 bzw. 15 Minuten zu Fuß vom Arabellapark)

19.15 Uhr  Podiumsdiskussion zum Thema Homophobie und Transphobie im Fußball Hörsal M118, Ludwig-Maximilians-Universität, Geschwister-Scholl-Platz 1 (U3-U6 Haltestelle Universität oder Buslinie 154)

Ab 21.30 Uhr  Feier in den Räumen des Sub e.V. Schwules Kommunikations- und Kulturzentrum München e.V., Müllerstraße 14 (U2 Fraunhoferstraße oder zu Fuß jeweils 10-15 min vom Marienplatz, Sendlinger-Tor oder Isartor)

Für das Spiel wird ein Eintrittspreis von zwei Euro erhoben. Die eingenommene Geldsumme wird an die Aktion Fußballfans gegen Homophobie und an das Sub gespendet.