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IDAHoBIT 2018

Kein Platz für Hass bei uns im Viertel

Noch immer sind Schwule, Lesben, Bi*, Trans* und Inter* weltweit von Ausgrenzung und Diskriminierung, Verfolgung und Tod bedroht. Ihnen werden fundamentale Rechte vorenthalten, in vielen Ländern werden LSBTI als Menschen zweiter Klasse behandelt und offen diskriminiert: Wir demonstrieren und treten jeder Form von Ausgrenzung, Rassismus, Hass, Gewalt und Herabwürdigung entgegen! Donnerstag, 17. Mai, 19.30 Uhr.

Mit der "Ehe für Alle" wurde in Deutschland ein Minimalziel erreicht: Gleiche Rechte. Nichtsdestotrotz werden LSBTI oft und offen diskriminiert: Das ist weder hier noch sonst auf der Welt hinnehmbar!

Der IDAHOBIT erinnert an den 17. Mai 1990, der Tag an dem die Weltgesundheitsorganisation WHO Homosexualität von der Liste der psychischen Krankheiten strich. In Deutschland erinnert er ebenso an den Paragraphen 175 StGB, der bis 1994 galt und in seiner verschärften Form bis 1969 Geschlechtsverkehr unter Männern verbot. Es sprechen:Christopher Knoll, Anti-Gewalt-Projekt im Sub, Martin Jautz von der Münchner Aids-Hilfe, ein*e Vertreter*in von der Trans*tagung und Thomas Michel von den Rainbow Refugees. Die Münchner Regenbogenstiftung fördert die Demo. An dieser Stelle dafür ein großes Dankeschön!

Demoparcours durchs Viertel

Das Sub startet zum IDAHOBIT eine Solidaritätsaktion (Bild). Lokale können mit Plakaten und Aufklebern Flagge zeigen und so das Miteinander stärken: Ja, wir sind für ein buntes Viertel, in dem alle willkommen sind. Denn die Übergriffe auf LSBTI nehmen wieder zu. Lauft mit: Treffpunkt: Müller-, Ecke Thalkirchnerstraße. Von dort zieht die Demo über die Müllerstraße rund um den Gärtnerplatz und zurück vors Sub zur Abschlusskundgebung.