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Geheimtipps für alle!

Zur Langen Nacht der Musik präsentiert das Sub etliche Indie-Bands

Am 17. Mai bringt das Münchner Schwulenzentrum ab 20 Uhr etablierte und neue Independent-Acts wie Sarah Straub, Ginger Redcliff, Jim Fletch, Phonoboy und The Marble Man zu Gehör. Die Bands sind unkonventionell, manche sogar berühmt. Die Lange Nacht der Musik im Sub.

Nur einmal im Jahr schließen sich in München 120 Spielorte zu einem einzigartigen Musikspektakel zusammen: Zur Langen Nacht der Musik spielt die Stadt über 400 Livekonzerte, Tanz und Kabarett. Mit einem Kombi-Ticket für 15 Euro haben die Fans Zutritt zu allen Veranstaltungen. Das Sub macht wieder mit: Tickets für den 17. Mai gibt es ab Mitte April jeden Abend beim Infodienst (19 Uhr bis 22 Uhr) und am Veranstaltungstag selbst an der Abendkasse in der Müllerstraße 14.

Sub proudly presents:

Sarah Straub Frische, bunte Popsongs, die man nicht mehr aus dem Kopf bekommt, und eine Stimme, die unter die Haut geht. Die junge Songwriterin Sarah Straub präsentiert live und unplugged ihr neuesten Songs. Die Ausnahmemusikerin berührt und bewegt mit einem facettenreichen Repertoire und ihrer Gänsehaut-Stimme. Während auf dem Tonträger der ganz große Pop-Sound zu Platte gebracht wird, lassen Sarah Straub, Deborah Finck (Cello, Vocals) und Flo Hirle (Gitarre) auch gerne leise Töne sprechen.

Ginger Redcliff So scharf wie In­g­wer, so rot wie die Liebe und so ge­fähr­lich wie ein um­bran­de­tes Kliff. Ginger Redcliff ist mehr als ein Künst­ler­na­me, Ginger Redcliff ist ein Le­bens­ge­fühl und ein Sound. Mal trifft die fa­cet­ten­rei­che Stim­me von Gin­ger Red­cliff auf ein ein­sa­mes Kla­vier, mal auf ein gro­ßes Or­ches­ter. Mal sind die Songs sphä­risch und intim in­stru­men­tiert, mal opu­lent und von Film­mu­sik in­spi­riert. Der Stil? Pop? Elek­tro? Klas­sik? Warum nicht alles? Die Musik von Gin­ger Red­cliff berührt die Seele.

Jim Fletch Ein Mann, eine Frau. Elektronische Beats und wummernde Bässe auf der einen, tiefgehende Texte und gefühlvolle Gesangsmelodien auf der anderen Seite. Wie die perfekte Verschmelzung dieser scheinbar gegensätzlichen Komponenten gelingt, zeigen Selly und Tim mit ihrer Electropop-Band Jim Fletch. Ihre Musik erzählt Geschichten von Höhenflügen und Abgründen. Die Beats von Jim Fletch treiben an und vibrieren, die Stimme hingegen bleibt sanft und fährt unter die Haut. Dabei bringen die beiden neben einem Computer auch Instrumente wie Drums, Drumpads und Mikro auf die Bühne.

Der Höhepunkt des Abends ist sicherlich Phonoboy, die in Deutschland, allen voran in München, eigentlich kein Geheimtipp mehr sind, wenn ihre Musik auch keineswegs Mainstream ist. Phonoboy, das ist in erster Linie Produzent, Songschreiber und Multi-Instrumentalist Christian Höck. Früh kommt er mit Musik in Verbindung dank seiner Mutter, die ihm im Alter von sechs Jahren die ersten Klavierstunden erteilt. Später kommen dann Gitarre und Bass dazu. Phonoboy zeichnet schon immer ein eigener Groove aus, lässt sich in keine Schublade zwängen. Einflüsse kommen aus Beat, Punk, New Wave, aber auch aus dem Bereich Elektronik. Phonoboy ist ein Gesamtkunstwerk und nicht nur was für die Ohren. Das Auge hört ja bekanntlich mit. Zu jedem Album entsteht seit jeher ein neues sexy Bühnenoutfit. Und wie gewohnt gibt es die eine oder andere charmante Showeinlage. Entertainment à la française!"

The Marble Man Als im Jahr 2007 Sugar Rails, das Debutalbum von The Marble Man erschien, waren die Kritiker durch die Bank wie vom Donner gerührt. Denn die Songs des damals 18 Jahre jungen Josef Wirnshofer aus Traunstein im Chiemgau künden nicht nur von Talent. Sie vereinen Souveränität und Leichtigkeit, also Eigenschaften, die man normalerweise nicht von einem Abiturienten erwartet. Drei Jahre später folgt mit Later, Phoenix Album Nummer zwei. Dann Haidhausen, Album Nummer drei. Verspieltheit und Ornamentik finden praktisch nicht statt. Wohl aber klangliche Opulenz, Tiefgang und Gewicht. Josef Wirnshofer ist ein genauer Beobachter und ein milder Zyniker.

Programm Lange Nacht der Musik im Sub

20.00 Uhr        Sarah Straub
21.00 Uhr        Ginger Redcliff                                                                                            
22.30 Uhr        Jim Fletch     
23.30 Uhr        Phonoboy                              
1.00 Uhr          The Marble Man                    
2.00 Uhr          DJ Sebas After Aua