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Leder, Rubber, Politik?

Zwischen Sichtbarkeit, Faszination und Perversion - Fetish-Communites und ihre Bedeutung für die schwule Emanzipation. Ein Impulsvortrag von Muriel Aichberger im Sub am 9. Juli um 19.30 Uhr.

Der Lederkerl gehört seit den Anfängen der weltweiten Gay-Liberation Bewegung, die Ende der 60er ihren Lauf nahm, zum Bild des schwulen Mannes. Von Tom of Finlands erotischen Zeichnungen bis zur heutigen Vielfalt der Fetish-Community war es ein weiter Weg, den wir uns anschauen wollen. Welche Bedeutung kommt den Fetischleuten im Kampf gegen HIV/Aids zu? Wie beeinflusste das hypermaskuline Bild der Lederkerle das Bild des schwulen Mannes an sich? Was steckt hinter dem Fetischkerl? Ist er pervers? Ist er politisch? Oder ist am Ende schwuler Sex gar "F*cken für die Freiheit", und das auch noch gut gekleidet?

Politische Theorien und Geschichte gemischt mit Humor und einem kleinen Augenzwinkern erzählen unterhaltsam eine Geschichte des Fetisch und wir fragen 50 Jahre nach Stonewall: Wo kommen wir her, wo geht es hin?

Im Anschluss Diskussion mit: Bavarian Mister Leather Stefan Andreas (MLC) und Franz Stockmeier (IWWIT). Die Veranstaltung wird unterstützt von ICH WEISS WAS ICH TU (IWWIT). Der Eintritt ist frei! Die Veranstaltungsräume sind für Rollstühle barrierefrei zugänglich.