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Lesung: Wir haben viel erreicht

Ariane Rüdiger stellt in ihrem Buch LGBT-Aktivist*innen von der Basis vor

Homosexuelle Prominente gibt es viele. Die Öffentlichkeit kennt und liebt sie, reibt sich an ihnen. Ariane Rüdiger dokumentiert in ihrem Buch „Wir haben viel erreicht“ einmal die Menschen, die an der Basis arbeiten. Sonntag, 19. Juni, 19.30 Uhr im Sub.

Im Rampenlicht stehen Aktivistinnen und Aktivisten, die sonst nicht öffentlich auftreten. Es geht um die Heldinnen und Helden des Alltags. Die Autorin und Fachjournalistin stellte für ihr Buch ihren 35 Interviewpartner*innen Fragen nach der Kontinuität des Szenelebens, dem Dialog zwischen Alt und Jung und ihren Visionen für die Zukunft.

Spannend ist das vor allem vor dem Hintergrund eines Generationenwechsels. Die Pioniere der LSBTI-Bewegung treten ab, junge Menschen wachsen nach. Ihre Ideen werden die Szene in Zukunft prägen. Sie sind aufgewachsen mit den digitalen Medien und sie stehen der Identitätspolitik der 70er und 80er Jahre meist kritisch gegenüber. Eine Veranstaltung des Forums Homosexualität im Rahmen der Münchner Respekt-Kampagne.