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Männerakademie: Gewalt und Mannwerdung

Im Sub refereiert Thomas Fellinger

Sportler, Helden, Actionstars. Männer orientieren sich oft an realen oder fiktiven Rollenmodellen und viele von denen wenden durchaus Gewalt an, wenn sie ihre Interessen durchsetzen wollen. Wie wichtig ist Gewalt als Element der Mannwerdung? Es referiert: Thomas Fellinger, Diplomsozialpädagoge vom Münchner Informationszentrum für Männer. Dienstag, 16. Februar, um 19.30 Uhr.

Sucht, Spiritualität, Ängste, Sex und Gewalt. Männer sind eigen – jedenfalls, wenn es um ihr Wohlbefinden geht! Und deshalb widmet ihnen das Münchner Schwulenzentrum eine eigene Akademie. Semster für Semester laden wir zu Vortragsreihen und Workshops, die sich den unterschiedlichsten Aspekten des Themas Männergesundheit annehmen.

"Wir haben die Männerakademie gegründet, weil Männer spezifische Gesundheitsthemen haben, denen sie sich viel zu wenig widmen. Wir wollen sie dafür sensibilisieren, die Relevanz der einzelnen Gebiete für sich zu hinterfragen", sagt Christopher Knoll, Leiter der Sub-Beratungsstelle für schwule Männer. Knoll hat die Männerakademie zusammen mit Kai Kundrath, dem Leiter der HIV-Prävention im Sub, schon 2013 ins Leben gerufen.

Gewalt scheint in der Gesellschaft legitim, ja wird offenbar sogar von Männern erwartet. Im Sub sprechen Referent Thomas Fellinger und das Publikum darüber, was es braucht, damit gewaltfreie Kommunikationsstrategien auf Augenhöhe unter Männern mehr Verbreitung finden.