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Start der Männerakademie am 8.10.2019: Selbstinszenierung als Herausforderung schwuler Männlichkeit

Der Start ins neue Semester

Das Ideal des jungen, trainierten, gesunden und weißen, Körpers, verbunden mit der Idee der unendlich möglichen Körperoptimierung hat eine erhebliche Wirkungskraft innerhalb der Szene. (Junge) schwule* und bisexuelle Männer* leiden überdurchschnittlich an Ess- und Körperbildstörungen, an psychischen Erkrankungen und Einsamkeit. Mit freundlicher Unterstützung der Münchner Regenbogen-Stiftung.

8. Oktober 2019: Dr. Klemens Ketelhut, Heidelberg:

Selbstinszenierung als Herausforderung schwuler Männlichkeit

Das Ideal des jungen, trainierten, gesunden und weißen, Körpers, verbunden mit der Idee der unendlich möglichen Körperoptimierung hat eine erhebliche Wirkungskraft innerhalb der Szene. (Junge) schwule* und bisexuelle Männer* leiden überdurchschnittlich an Ess- und Körperbildstörungen, an psychischen Erkrankungen und Einsamkeit. Die, deren Körper den idealisierten Darstellungen nicht nahe genug kommen, erleben einen doppelten Ausschluss – zunächst als nicht-heterosexuell begehrend und dann als in der schwulen Community nicht ausreichend mit körperlichem Kapital ausgestattet. Dazu tragen sicherlich auch Datingapps wie Grindr und Gayromeo bei, die mit der Fiktion der nicht endenden Verfügbarkeit immer neuer potentieller Datingpartner operieren.

Mit freundlicher Unterstützung der Münchner Regenbogen-Stiftung.