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Männerakademie im Februar: Stigma und Gesundheit

Gute Themen für Männer

Ein Stigma (griechisch für Stich, Wundmal) ist eine unerwünschte Andersheit gegenüber dem, was wir erwartet hätten. Über die Voodoo-Mechanismen der Moderne berichtet der Psychiater Joram Ronel. Dienstag, 20. Februar, 19.30 Uhr.

Das Mal von Kain, der seinen Bruder tötete, ist wahrscheinlich eines der ersten Zeugnisse für Stigmatisierung in der Geschichte der Menschheit. Stigma von Anfang an und für immer? Stigmatisierung, also die Diskreditierung einer Person eines bestimmten Merkmals wegen wie etwa Homosexualität, ist ein uraltes gesellschaftliches Phänomen, das die eigene Identität beschädigt und - bis heute - auch direkte Folgen für die Gesundheit haben kann.

Lernen in jedem Semester

Nach den großen Erfolgen in den vergangenen Wintersemestern lebt die Männerakademie auch in dieser Saison fort. Schwule, Hetero und Trans* diskutieren an sieben Abenden in der Müllerstraße 14 gemeinsam mit Experten. Hochkarätige Referent*innen kommen ins Schwulenzentrum. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.