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PRIDE WEEK Parallelen - LSBTI-Aktivismus in München und in Kyiw!

Eine Online-Videokampagne vergleicht die Lesben- und Schwulenbewegung in Deutschland und der Ukraine über die Zeit

1980 fand in München der erste CSD statt, in Münchens Partnerstadt Kyiw erst 2013. Es gibt viele Parallelen, dazwischen liegen über 30 Jahre. Die Berliner Menschenrechtsaktivistin Ania Shapiro wendet sich mit ihrer Videokampagne an die junge LSBTI-Bewegung in der Ukraine, um sie zum Weitermachen zu motivieren. Sonntag, 3. Juli, 19.30 Uhr im Sub.

Ania Shapiro hat eine einfache Botschaft: Es lohnt sich zu kämpfen, Dinge verändern sich, wenden sich zum Guten. In ihrer Online-Videokampagne, in der sie die Lesben- und Schwulenbewegung in München und Kyiw über die Jahrzehnte vergleicht, sprechen Pioniere aus München und Kyiw. Die einen kämpften in den 80er Jahren um die Gleichstellung, die anderen heute. Was haben die beiden Bewegungen gemein? Wie können die Menschen in beiden Städten und Ländern zusammenarbeiten über alle Generationen und geographische Distanz hinweg? Diese Fragen versucht Shapiro in ihrem Werk zu beantworten.

Wir zeigen die Interviews zum ersten Mal in Deutschland mit den Aktivist*innen Stephanie Gerlach, Marion Hoelczl und Manfred Edinger von Münchner sowie Olena Shevchenko, Yuri Yourski und Stanislav Mishchenko von Kyiwer Seite. Der 20-minütige Film läuft mit deutschen bzw. russischen Untertiteln. Die Diskussion im Anschluss findet in englischer Sprache statt. Moderation: Ania Shapiro.

Vielfalt verdient Respekt. Grenzenlos!

Die Diskussion ist Teil der CSD-PrideWeek vom 2. bis 10. Juli, in der die Münchner LSBTI-Community eine ganze Woche lang auf ihre Anliegen aufmerksam macht. Zum Motto hat der Münchner CSD den Satz "Vielfalt verdient Respekt. Grenzenlos!" gemacht. Als Partner-Pride des Münchner CSD bringt sich der KyivPride jedes Jahr aufs Neue ins Programm ein. Organisiert werden die Veranstaltungen in Kooperation mit der Kontaktgruppe Munich Kiev Queer, die seit 2012 die Szenepartnerschaft zwischen der Münchner und der Kyiwer LSBTI-Community koordiniert.