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Schwule haben Vorurteile

Inklusion in der Szene

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Was geht? - Kunst und Inklusion" lädt das Münchner Schwulenzentrum Sub mit der Akademie der Bildenden Künste und dem Münchner Kulturreferat zu zwei Veranstaltungen. Am Freitag, 27. November, zeigen wir ab 19.30 Uhr in der Aula der Akademie der Bildenden Künste, Akademiestraße 2 bis 4, den Film "One Zero One“. Samstag, 28. November, geht es um 15.30 Uhr dann im Café im Sub mit einer Debatte weiter. Das Thema: Inklusion in der schwulen Szene. Willkommen im Sub!

Das 90-minütige Dokumärchen One Zero One, das wir am 27. November in der Aula der Akademie der Bildenden Künste zeigen, erzählt die wahre Geschichte einer höchst ungewöhnlichen Freundschaft zwischen der kleinsten Drag-Queen der Welt, BayBjane, und Cybersissy, ihrer künstlerischen Partnerin. Obwohl BayBjanes schwer behindert ist, verwandeln sich die beiden regelmäßig in phantasievolle Bühnenkünstlerinnen. Im Anschluss an den Film findet ein Künstlergespräch mit Cybersissy, BayBjaban und dem Filmregisseur Tim Lienhard statt. Mehr dazu gibt’s im Trailer zu sehen.

Viele schwule Männer erleben in ihrem Alltag Ausgrenzung aufgrund ihrer sexuellen Orientierung, sei es im Beruf, im Sportverein oder in der Familie. Tatsächlich aber grenzen Schwule auch andere schwule Männer aus, wenn ihnen deren Herkunft nicht passt, ihr Alter, ihre körperlichen Handicaps oder einfach, weil sie ihnen nicht männlich genug sind – was auch immer das heißen mag. Dazu sprechen wir am 28. November im Sub mit dem Publikum und unseren Stargästen vom Vorabend.

Diskussion bei Kaffee und Kuchen

Im Café im Sub sitzen Cybersissi und BayBjane, der Regisseur Tim Lienhard sowie der Schriftsteller Max Dorner, der selbst im Rollstuhl und häufig zu Gast im Sub-Café ist. Er weiß, wie es sich anfühlt, in einem Schwulenlokal für die Menge der Gäste einfach unsichtbar zu sein. Wir dolmetschen die Veranstaltung in Gebärdensprache.