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12. Szeneblecken im Sub

Seit 2007 gibt es in München das Szeneblecken - die schwule Version des Starkbieranstichs am Nockherberg, kleiner, aber dafür unabhängig. Mit Kabarett von Thomas Mack und dem Singspiel "Der Horsti & das ewige Leben". Freitag, 22. März, 20.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht.

Vorbild für den Nockherberg

Den Starkbieranstich am Nockherberg verfolgt Mack, seit er denken kann. Und schon in jungen Jahren war ihm klar, dass er so etwas auch mal machen wollte. 1998 hat er es zum ersten Mal gewagt, in seiner Heimatgemeinde Ruhpolding ein kommunales Starkbierfest ins Leben zu rufen. Der Erfolg war groß! In München hat er 2007 daran angeknüpft, als er sich bei den Sittenstrolchen engagierte und mit dem "Gaybleck" im Cook anfing. Die Sittenstrolche waren die HIV-Präventionsgruppe von Sub und Münchner Aids-Hilfe, die in der Szene mit allerlei Aktionen spielerisch auf die Gefahren von HIV und AIDS aufmerksam machte. Heute heißen sie S’AG, Safety-Aktionsgruppe. Seit 2013 fand das Szeneblecken in der Fetischbar Ochsengarten statt; seit letztem Jahr im Sub.

Die Besucherinnen und Besucher freuen sich jedes Jahr aufs Neue auf Mack und sein Team; die sind einfach gut. Der Mann steht ja auch seit über 30 Jahren auf der Bühne, eine Gesangsausbildung in Salzburg hat er auch absolviert. „Einmal wurde sogar eine Musiknummer von uns direkt für den Nockherberg im Folgejahr übernommen“, sagt Thomas Mack stolz. War da etwa jemand zuvor im Ochsengarten? Der Schauspieler liebt alles, was mit Bühne zu tun hat. Vom klassischem Theater über Kabarett, Oper, Lesungen, Kirchenkonzerte bis eben zum Starkbier.

Spaß für ein besseres Miteinander

1992 hatte er mit einer Salzburger Bühne seinen Durchbruch als Hauptdarsteller des Jedermann. In der Münchner Szene ist er auch immer wieder solo aufgetreten. Das Anliegen des Szenebleckens? Spaß soll es in erster Linie machen. "Und dann wollen wir die Leute natürlich auch wieder ein bisschen auf ein freundliches Miteinander in der Szene einschwören." Der Abend verspricht aufregend zu werden.