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Unsere Familien

Eine Ausstellung portraitiert das Leben von Familien mit LGBT in der Ukraine

Vom Mut liebender Mütter erzählt die Ausstellung "Unsere Familien", mit der wir am Sonntag, 2. Oktober, um 19.30 Uhr die Ausstellungssaison 2016/2017 im Sub eröffnen. Zur Vernissage reisen die Mamas zweier schwuler Männer aus Kyiw an.

Die Ausstellung zeigt Familien, die anders sind und darüber nicht länger schweigen wollen. "Unsere Familien" berührt mit Geschichten von Verzweiflung und unerwarteter Solidarität, von Tränen und wärmenden Umarmungen, Gesprächen morgens in der Küche, über Bluts- und Seelenverwandtschaft, die Rolle der Gene und die Freiheit der Wahl. Und über die Träume einer Zukunft unter dem Regenbogen. 

Konzipiert und realisiert hat "Unsere Familien" die ukrainische Elterninitiative TERGO. Seit 2013 bringt die Organisation aus Kyiw Eltern, Verwandte, Freundinnen, Freunde und Bekannte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender zusammen, denen das Leben und Schicksal ihrer Lieben nicht gleichgültig sind. Erstmals sind nun in einer Fotoausstellung echte Familiengeschichten zu erleben. Ihre Heldinnen und Helden sind sechs Mütter und ein Cousin, die an eine Ukraine der Vielfalt und Liebe glauben. Die Fotos stammen von Oleksiy Salmanov, die Geschichten hat Anastasia Zhyvkova zusammengetragen.

Die Bilder sind bis zum 28. Oktober im Sub zu sehen. Eine Veranstaltung von CSD München, TERGO, Sub, Munich Kiev Queer, der Deutschen Botschaft in Kyiw und dem Münchner Kulturreferat.