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Podiumsdiskussion: "Wie spießig wollen wir sein?"

Das neue bürgerliche Leben der Schwulen

Heiraten, Kinderkriegen, Eigentumswohnung – die Lebensträume von Schwulen unterscheidet sich heutzutage kaum noch vom Vorbild ihrer heterosexuellen Mitmenschen. Sind wir dafür auf die Straße gegangen? Das Sub diskutiert kontrovers. Dienstag, 24. November, 19.30 Uhr.

Gleiche Rechte für alle sind ein Muss – darin sind sich sicher die meisten einig. Die Ehe für alle gehört dazu und natürlich auch das Adoptionsrecht für schwule Paare. Über die Art zu leben gibt es aber unterschiedliche Vorstellungen. Die Schwulenbewegung der 70er Jahre beispielsweise verfolgte andere Ziele. Sie wollte die Gesellschaft verändern, sie freier machen und gerechter, ohne die konventionellen Vorstellungen von Familie, Karriere und sozialem Status. Die jetzige Generation gibt sich leistungsorientierter und konventioneller. Was sind die Hintergründe dafür, lohnt es sich, für ein solches Leben einzustehen, und wie wird sich die Schwulenbewegung in Zukunft entwickeln?

Welche Akzente soll das Sub setzen?

In der Podiumsdiskussion im Sub geht es um die Frage, welche gesellschaftspolitischen Ziele die Szene verfolgt. Wie bunt ist die Community wirklich, wer sind die Profiteure der derzeitigen Strömungen in der Community – und wie bildet das Sub dies alles ab bzw. welche Akzente sollte das Sub setzen? Wir würden uns freuen, wenn wir untereinander und mit dem Publikum in eine lebhafte Diskussion einsteigen würden. Moderation: Christopher Knoll, Sub-Beratungsstelle.