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Wer wir sind

Haupt- und ehrenamtliche Berater

Wir sind ein multidisziplinäres Team aus Psychologen und Sozialpädagogen, die sich um Deine Anliegen kümmern. Einzel- und Paarberatung, Coming-out, Therapiebegleitung, Depression, Alter, Gewalt, Sucht - kein Thema ist uns fremd.

Das Team der Tagesberatung

  • Andreas Görg

    Andreas Görg

    Berater

    Andreas kam 2003 zum Sub. Davor hat er unter anderem als ehrenamtlicher Berater im Würzburger Schwulenzentrum gearbeitet. Andreas kommt aus der Betreuungsarbeit für Menschen mit Behinderung. Ihm liegt aber nicht nur an der Unterstützung von Menschen mit Benachteiligungen und Problemen. Er findet es immer wieder spannend, welche Lebenswege Menschen gehen, welchen Herausforderungen sie begegnen, wie sie ihre Träume angehen. Zurzeit macht der Sub-Berater eine Fortbildung zum systemischen Berater und Therapeuten.

    „Vom Konzept der Selbsthilfe bin ich nach wie vor begeistert. Schwule Männer erhalten in der Beratungsstelle von schwulen Männern kompetente Hilfe. Ich freue mich immer wieder, dass ich dazu meinen Beitrag leisten darf."

  • Andreas Maier

    Andreas Maier

    Berater

    Andy hat sich schon lange für eine Stelle im Sub interessiert. Als dann die Gelegenheit kam, ergriff er sie. Der Pädagoge (M.A.) hat in der Jugendsozialarbeit für Schulen angefangen und war schon vor seiner Zeit im Sub im Rahmen der Jugendhilfe in der psychosozialen Betreuung von minderjährigen, unbegleiteten Flüchtlingen tätig. Auch im Sub wird er sich um Geflüchtete kümmern. Er findet seine Arbeit wichtig. "Wer hier in Deutschland ankommt, steht vor einer Vielzahl von Herausforderungen. Für schwule Männer ergeben sich zusätzliche Hürden aufgrund der mangelnden Akzeptanz durch die eigenen Landsleute und die Ablehnung durch andere Geflüchtete." Andy will ihnen helfen, den Weg in ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit und ohne Angst zu finden.

    "Für mich ist das Sub vor allem ein Ort, an dem Menschen sich gemeinsam für eine Sache einsetzen, sich austauschen und etwas bewegen. Gerade in einer Zeit, in der sich vieles verändert, braucht die Community einen solchen Platz in unserer Stadt."

  • Christopher Knoll

    Christopher Knoll

    Berater

    Ein Glück, dass sich die Arbeit einer Beratungsstelle immer wieder verändert und so spannend bleibt. Christopher arbeitet bereits seit vielen Jahren im Sub. 1989 hat er, damals Psychologie-Student, als Ehrenamtler angefangen. Seit 20 Jahren ist er hauptamtlich im Münchner Schwulenzentrum aktiv. Christopher, ein versierter Aktivist, leitet mit Ulrich Fuchshuber die Beratungsstelle im Sub. Er hat immer wieder neue Projekte ins Leben gerufen wie zuletzt das Aktionsbündnis gegen Homophobie. Christopher ist außerdem Psychotherapeut.

    „Die Arbeit im Sub hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, dass schwule Männer eine Stelle haben, an die sie sich mit ihren Fragen und Problemen unproblematisch wenden können."

  • Thomas Fraunholz

    Thomas Fraunholz

    Berater

    Thomas kam über die Augsburger Aids-Hilfe ins Sub, für die er Jahre tätig war. Das Münchner Schwulenzentrum kennt der Diplom-Sozialpädagoge (FH) und Diplom-Sozialökonom schon lange, beschäftigt ist er in der Müllerstraße seit siebeneinhalb Jahren. Der Sub-Berater will helfen.

    „Meine Arbeit bei der Augsburger Aids-Hilfe hat mir klar gemacht, wie sehr schwule Männer immer noch ausgegrenzt werden. Das Sub bietet mir die Möglichkeit, aktiv gegen diese Ausgrenzung vorzugehen. Vor allem aber kann ich anderen Menschen helfen, die nicht oder nur schlecht mit dieser Ausgrenzung klar kommen."

  • Uli Fuchshuber

    Uli Fuchshuber

    Berater

    Uli, Diplom-Sozialpädagoge und Suchttherapeut (VDR), hat aus seinem Hobby einen Beruf gemacht. 2001 hat ihn das Sub als Tagesberater eingestellt; davor war er ehrenamtlicher Abendberater. Seine Schwerpunkte liegen auf der Einzel- und Paarberatung, er leitet die Selbsterfahrungsgruppe an. Außerdem kümmert sich Uli um das Patenprojekt.

    „Es war für mich ein Geschenk, als ich 2001 mein ‚Ehrenamt' in eine bezahlte Stelle umwandeln konnte. Das Sub ist ein schöner Platz in der Community, der für mich etwas Sinnstiftendes hat. Besonders am Herzen liegen mir das Patenprojekt und die Selbsterfahrungsgruppe, aber auch die gute Zusammenarbeit mit der Abendberatung. Der Umzug in die neuen Räume mit allen anderen Kollegen hat meine Arbeit belebt, ebenso mein Zugehörigkeitsgefühl zur Community."

  • Yury Snigirev

    Yury Snigirev

    Berater

    Yury hat selbst einen Migrationshintergrund - er kommt aus Russland, ist dazu Ethnologe. Mit 23 Jahren kam er zum Studieren nach Deutschland, hat im Schwulen Museum in Berlin gearbeitet: Der Mann kennt sich aus. Als psychosozialer Berater kümmert er sich im Sub seit Oktober 2017 um die Geflüchtetenarbeit. Das Feld der Asylsozialberatung ist weit. Am meisten beschäftigen ihn derzeit Fragen rund um den Asylprozess. Parallel baut Yury ein Netzwerk von Unterstützern auf. Anwälte, Ärzte, Sozialarbeiter, Beratungsstellen - sie alle sind wichtig, machen die Beratung erst erfolgreich. Und er arbeitet eng mit unseren Mentoren zusammen, ohne die das Sub seine Arbeit mit Flüchtlingen kaum bewältigen könnte.

    "Mir ist wichtig zu sehen, dass meine Arbeit jeden Tag ein greifbares Ergebnis hat, dass ich mit meinem Rat Leute weiterbringen kann und ihnen, egal wo, bei der Wohnungssuche, im Arbeitsleben, im Asylverfahren oder auch in ihrem persönlichen Leben, behilflich sein kann."

Das Team der Abendberatung

Für die Abendberatung arbeiten ehrenamtlich neun Kollegen mit langjähriger Erfahrung in der Betreuung schwuler Männer. Die ehrenamtliche, psychosoziale Beratung schwuler Männer gibt es seit über 20 Jahren. Die Themenpalette ist so breit wie das schwule Leben selbst; es geht um Coming-out, Partnerschaft, Probleme mit den Eltern, Diskriminierung, Gewalterfahrungen, Einsamkeit, Sucht etc. Häufig stürzen biographische Einschnitte schwule Männer schneller in eine Lebenskrise als heterosexuelle. "Denn auch nach dem Coming-out werfen sich noch viele schwule Männer insgeheim vor, dass sie kein normales Leben führen – oft unbewusst", sagt Sebastian K., der seit vielen Jahren in der Abendberatung arbeitet. Wenn dann Probleme auftauchten, mache dieses Unbehagen die Sache nicht einfacher. "Schwulsein ist bei vielen ein latenter Krisenherd."