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Die Münchner Szene im Sub

Unsere Freunde stellen sich vor

Networking steht im Sub ganz oben auf der Agenda. Wir sind nicht allein in Münchens Community; gemeinsam erreichen wir mehr. Dafür müssen sich die Vertreter*innen der vielen LGBT-Gruppen und Organisationen in unserer Stadt natürlich erst einmal kennenlernen. Im Sub-Café bietet sich Gelegenheit.

Die Münchner Lesben-, Schwulen- und Transgender-Szene ist groß und manchmal auch ein kleines bisschen verrückt. Einen großen Ausschnitt daraus kannst Du im Sub kennenlernen, wenn unsere Partner-Vereine, Freunde und Mitarbeiter hinter der Theke stehen und/oder einen Themenabend nach ihrem Gusto gestalten. Das ist dann fast wie bei Arte, nur lustiger. Willkommen im Tollhaus, willkommen im Sub-Café!

Café-Pride am Samstag

Wir haben es probiert und es funktioniert: Wer einmal die Kuchen des Nachmittagteams am Samstag versucht hat, wird immer wieder verführt. Das Sub hat Sonnabend immer ab 15 Uhr für Kaffee und Kuchen geöffnet. Ein echtes Kaffeehaus - wir sind stolz darauf.

Gut und günstig

Billig geht's zu am Sonntag. Da bittet das Münchner Schwulenzentrum zum 08/15-Abend. Langweilig wird's deshalb noch lang nicht in der Müllerstraße 14, eher feucht-fröhlich. Wasser, Limo, Knabbereien kosten 80 Cent, jedes alkoholische Getränk 1,50 Euro. Wir sagen: Prost!

Da spielt die Musik

Nein, Schwule stehen nicht nur auf Abba. Independent Music auf die Ohren gibt's am Brühwarm-Abend. Zu Gehör kommen dann neue Bands, Sänger*innen und Songwriter. Beliebt ist auch Poppen am Samstag, die monatliche Barreihe. Elektro-und Indie-Pop, Rock, Oriental, Dark-Disco und Neo Funk - alles Independent-Pop. Jeden zweiten Samstag im Monat. Sogar Hardrock und Heavy hat dein Schwulenzentrum im Programm: Einmal im Monat legen Franky und Bernhard auf. Das ist der Hard & Heavy-Abend. Einfach hard!

Fetisch am Café-Tisch

Sub goes Fetish – ganz entspannt und mit viel Blabla. Wir in Gear und Ihr, wie es euch gefällt. Einmal im Monat.

Prävention mit Glamour: Die Schwestern der perpetuellen Indulgenz

Unregelmäßig geben sich die Schwestern der perpetuellen Indulgenz im Sub die Ehre und bieten ein Programm der Extraklasse. Weltweit haben sich 2000 Schwestern dem Dienst an der Gemeinschaft verschrieben: Sie verbreiten mit ihren Show-Einlagen vor und hinter der Sub-Theke große Freude oder Panik, je nach der Schwestern Sinn.

Sie sind eine Institution und kämpfen ganz nebenbei gegen HIV und AIDS und natürlich gegen alle anderen sexuell übertragbaren Krankheiten. Wohin das viele Geld fließt, das sie den Leuten mit viel Charme abschwatzen? In tonnenweise Informationsbroschüren und eine unbestimmbare Menge an Kondomen und andere Safer-Sex-Utensilien. Das Projekt Prävention im Sub lädt sie immer wieder ein. Get used to it!

Hinter der Theke

Eines vorweg: Bewegen muss sich im Sub niemand, jedenfalls nicht die Gäste, wenn sie nicht gerade tanzen. Hinter dem Tresen allerdings geht's manchmal ganz schön sportlich her, vor allem wenn Team München (monatlich), der Dachverband Münchens lesbisch-schwuler Sportvereine, der Gay Outdoor Club (monatlich) oder der schwule Fußball-Fanclub Queerpass Bayern (monatlich) ausschenken. Das ist dann auch hübsch anzusehen.

Den Betrieb übernehmen aber auch andere Einrichtungen, Gruppen und Vereine für das Sub-Café, solche, die aus dem Zentrum selbst sind wie der Infodienst und jene, mit denen das Münchner Schwulenzentrum befreundet ist. Dazu gehören der Arbeitskreis Homosexueller Angehöriger der Bundeswehr (unregelmäßig) und das Aufklärungsprojekt München (monatlich), das in Schulen und Jugendzentren über Homo-, Bi- und Transsexualiät aufklärt. Dazu zählen auch das Forum Homosexualität und Geschichte München (einmal im Quartal) sowie Homosexuelle und Kirche HUK (monatlich), der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland LSVD (monatlich), die Frauen von LeTraktiv (monatlich) und MiLes (einmal im Quartal), Munich Kiev Queer (unregelmäßig), die Philhomoniker (monatlich) und QueerAmnesty (einmal im Quartal), das Queer-Referat der Münchner Universität (unregelmäßig), der Regenbogenchor (unregelmäßig) sowie die Schwulen und Bisexuellen Väter (monatlich). Der Transgender-Verein TransMann (monatlich) spielt ebenfalls immer mal wieder Bartender.

Die Positive Theke baut Vorbehalte ab. Dahinter steckt eine Gruppe der Münchner Aids-Hilfe, die Positive sichtbar machen will. Auch das ist sportlich.

Das Konzept hinter den Thekendiensten ist phänomenal einfach: Bestellen, sich zuprosten und ratschen - so lernen wir uns kennen und schätzen. Und ganz nebenbei ist da schon die eine oder andere Idee entstanden, die die Bewegung in München nach vorne gebracht hat. Gemeinsam sind wir stark.