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    Lange Nacht der Musik: The Marble Man

    Als im Jahr 2007 Sugar Rails, das Debutalbum von The Marble Man erschien, waren die Kritiker durch die Bank wie vom Donner gerührt. Denn die Songs des damals 18 Jahre jungen Josef Wirnshofer aus Traunstein im Chiemgau künden nicht nur von Talent. Sie vereinen Souveränität und Leichtigkeit, also Eigenschaften, die man normalerweise nicht von einem Abiturienten erwartet. Drei Jahre später folgt mit Later, Phoenix Album Nummer zwei. Dann Haidhausen, Album Nummer drei. Verspieltheit und Ornamentik finden praktisch nicht statt. Wohl aber klangliche Opulenz, Tiefgang und Gewicht. Josef Wirnshofer ist ein genauer Beobachter und ein milder Zyniker.
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    Lange Nacht der Musik: Sarah Straub

    Frische, bunte Popsongs, die man nicht mehr aus dem Kopf bekommt, und eine Stimme, die unter die Haut geht. Die junge Songwriterin Sarah Straub präsentiert live und unplugged ihr neuesten Songs. Die Ausnahmemusikerin berührt und bewegt mit einem facettenreichen Repertoire und ihrer Gänsehaut-Stimme. Während auf dem Tonträger der ganz große Pop-Sound zu Platte gebracht wird, lassen Sarah Straub, Deborah Finck (Cello, Vocals) und Flo Hirle (Gitarre) auch gerne leise Töne sprechen.
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    Lange Nacht der Musik: Jim Fletch

    Ein Mann, eine Frau. Elektronische Beats und wummernde Bässe auf der einen, tiefgehende Texte und gefühlvolle Gesangsmelodien auf der anderen Seite. Wie die perfekte Verschmelzung dieser scheinbar gegensätzlichen Komponenten gelingt, zeigen Selly und Tim mit ihrer Electropop-Band Jim Fletch. Ihre Musik erzählt Geschichten von Höhenflügen und Abgründen. Die Beats von Jim Fletch treiben an und vibrieren, die Stimme hingegen bleibt sanft und fährt unter die Haut. Dabei bringen die beiden neben einem Computer auch Instrumente wie Drums, Drumpads und Mikro auf die Bühne.
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    Lange Nacht der Musik: Ginger Redcliff

    So scharf wie Ingwer, so rot wie die Liebe und so gefährlich wie ein umbrandetes Kliff. Ginger Redcliff ist mehr als ein Künstlername, Ginger Redcliff ist ein Lebensgefühl und ein Sound. Mal trifft die facettenreiche Stimme von Ginger Redcliff auf ein einsames Klavier, mal auf ein großes Orchester.
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    Lange Nacht der Musik: Phonoboy

    Der Höhepunkt des Abends ist sicherlich Phonoboy, die in Deutschland, allen voran in München, eigentlich kein Geheimtipp mehr sind, wenn ihre Musik auch keineswegs Mainstream ist. Phonoboy, das ist in erster Linie Produzent, Songschreiber und Multi-Instrumentalist Christian Höck. Früh kommt er mit Musik in Verbindung dank seiner Mutter, die ihm im Alter von sechs Jahren die ersten Klavierstunden erteilt. Später kommen dann Gitarre und Bass dazu. Phonoboy zeichnet schon immer ein eigener Groove aus, lässt sich in keine Schublade zwängen. Einflüsse kommen aus Beat, Punk, New Wave, aber auch aus dem Bereich Elektronik. Phonoboy ist ein Gesamtkunstwerk und nicht nur was für die Ohren. Das Auge hört ja bekanntlich mit. Zu jedem Album entsteht seit jeher ein neues sexy Bühnenoutfit. Und wie gewohnt gibt es die eine oder andere charmante Showeinlage. Entertainment à la française!"

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