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Geschäftsführer, Zentrumsleiter und Berater

Unsere hauptamtlichen Mitarbeiter stellen sich vor

Sie sind im Sub die Profis, die die Projekte und Gruppen mit Sachverstand und Herz führen. Ohne die Ehrenamtlichen könnten auch sie nicht viel voranbringen. Ohne die Expertise unserer Hauptamtlichen könnte aber das Sub nicht so viel Wegweisendes auf den Weg bringen - weder im Zentrum, noch in der Prävention oder der Beratungsstelle.

Das Team des Sub-Zentrums

  • Alex Kacina

    Alex Kacina

    Verwaltung

    Zu Studienzeiten war Alex bereits hochaktiv. Ehrenamtlich hat er sich in diversen Hochschulgruppen und -referaten szenepolitisch engagiert. Auch im Sub übrigens. Jetzt unterstützt er uns als fest angestellte Verwaltungskraft. Alex Kacina will fleißig mithelfen, die Belange schwuler Männer, sexueller Minderheiten allgemein in München zu vertreten. Daneben ist er in der Medienbranche tätig.

  • Christoph Auer

    Buchhaltung

    Angefangen hat Christoph 2000 als ehrenamtlicher Mitarbeiter in der Projektgruppe Café. Fünf Jahre später hat er - und da kann man von Glück sprechen - das Rechnungswesen des Vereins übernommen. Christoph ist verantwortlich für die Finanz- und Gehaltsbuchhaltung und öffentliche Zuschüsse. Er unterstützt den Vorstand und die Geschäftsführung bei der Erstellung von Haushaltsplänen. Der Mann ist schlicht unverzichtbar.

  • Conrad Breyer

    Conrad Breyer

    Pressereferent

    Schwulenpolitisch bewegt war Conrad schon immer, schon als Student an der Uni Passau ist er für die Homo-Ehe auf die Straße gegangen. In München sollte es so weitergehen, doch kam der Journalist erst über die EuroGames zum Schwulenzentrum Sub, für das er heute - wie einst für die EuroGames - die Pressearbeit macht. Conrad hat den Auftritt des Vereins in der Tages- und Szenepresse seit 2005 professionalisiert und dem Sub zu einem guten Ruf verholfen; inzwischen setzt er sich auch intensiv für die Kiew-Kooperation der Münchner Szene ein. Er koordiniert die CSD/KyivPride-Kooperation und ist Mitglied der Kontaktgruppe Munich Kiev Queer.

    „Das Sub ist ein Organismus, der an Vitalität, Vielfalt und innovativer Verve seinesgleichen sucht. Der Verein gehört sicher zur Speerspitze der Bewegung in Deutschland und das will ich mit meiner Arbeit vermitteln. Bei aller Politik ist das Sub für viele Schwule und inzwischen auch für viele Lesben und Transgender aber immer Heimat geblieben. Und das ist das Wichtigste.“

  • Dr. Kai Kundrath

    Dr. Kai Kundrath

    Leiter Projekt Prävention

    Kai ist der Mann für die HIV-Prävention im Sub. Der Soziologe kennt sich mit dem Thema aus; schon früher war er ehrenamtlich in der HIV-Prävention der Münchner Aids-Hilfe engagiert. Kai, der das Amt 2012 vom verdienten Guido Vael übernommen hat, sprüht vor Ideen. Wenn es um innovative Wege szenenaher Prävention geht, setzt er auch gerne mal Stofftier-Viren ein. Zuletzt promovierte er über HIV-Prävention bei Jugendlichen.

    „Das Bewusstsein für HIV ist in der Szene nicht ausreichend vorhanden; außerdem herrschen Stigmatisierungen vor – trotz der guten Behandelbarkeit. Deshalb ist es wichtig, etwas in die Richtung zu tun. Es macht mir Spaß, mit unseren Ehrenamtlichen zu arbeiten und neue Ideen umzusetzen, die die Akzeptanz von HIV fördern und einer Risikobereitschaft entgegenwirken."

  • Michael Plaß

    Michael Plaß

    Leiter des Zentrums

    Seine Karriere im Sub hat Michi schon als Zivi begonnen. 2001 ist er beim Projekt Prävention eingestiegen; auch Thekendienste hat er gemacht. Seit 2010 leitet Michi die Kultur im Sub und ist Ansprechpartner für alle 100 ehrenamtlichen Mitarbeiter im Zentrum. Keine leichte Aufgabe. Doch der studierte und inzwischen promovierte Pädagoge, der frischen Wind in die Kulturarbeit gebracht hat mit seiner Vorliebe für Indie-Bands, ausgefallene Ausstellungen und kontroverse Polit-Debatten, kann sich keinen besseren Arbeitsplatz vorstellen. Die Ehrenamtler schätzen ihn.

    "Viele sagen über die Münchner Szene, sie sei oberflächlich und nur auf Konsum gepolt. Im Sub hat jeder und jede die Möglichkeit, unsere Szene mitzugestalten. Ein Erfolgsrezept dafür und eine Spaßgarantie ist, dass wir uns nicht an strengen Hierarchien entlang hangeln müssen, sondern in Teams arbeiten und dabei immer einen Konsens anstreben."

Das Team der Sub-Beratungsstelle

  • Andreas Görg

    Andreas Görg

    Berater

    Andreas kam 2003 zum Sub. Davor hat er unter anderem als ehrenamtlicher Berater im Würzburger Schwulenzentrum gearbeitet. Andreas kommt aus der Betreuungsarbeit für Menschen mit Behinderung. Ihm liegt aber nicht nur an der Unterstützung von Menschen mit Benachteiligungen und Problemen. Er findet es immer wieder spannend, welche Lebenswege Menschen gehen, welchen Herausforderungen sie begegnen, wie sie ihre Träume angehen. Zurzeit macht der Sub-Berater eine Fortbildung zum systemischen Berater und Therapeuten.

    „Vom Konzept der Selbsthilfe bin ich nach wie vor begeistert. Schwule Männer erhalten in der Beratungsstelle von schwulen Männern kompetente Hilfe. Ich freue mich immer wieder, dass ich dazu meinen Beitrag leisten darf."

  • Christopher Knoll

    Christopher Knoll

    Berater

    Ein Glück, dass sich die Arbeit einer Beratungsstelle immer wieder verändert und so spannend bleibt. Christopher arbeitet bereits seit vielen Jahren im Sub. 1989 hat er, damals Psychologie-Student, als Ehrenamtler angefangen. Seit 20 Jahren ist er hauptamtlich im Münchner Schwulenzentrum aktiv. Christopher, ein versierter Aktivist, leitet mit Ulrich Fuchshuber die Beratungsstelle im Sub. Er hat immer wieder neue Projekte ins Leben gerufen wie zuletzt das Aktionsbündnis gegen Homophobie. Christopher ist außerdem Psychotherapeut.

    „Die Arbeit im Sub hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, dass schwule Männer eine Stelle haben, an die sie sich mit ihren Fragen und Problemen unproblematisch wenden können."

  • Sascha Hübner

    Sascha Hübner

    Berater

    Der Diplom-Psychologe Sascha arbeitet seit 2000 im Sub. Schon als Student kam er zur Abendberatung und hat dort viel fürs Leben und seinen späteren Beruf gelernt; seit 2005 ist er hauptamtlich in der Tagesberatung beschäftigt, übernimmt Einzel- und Paarberatungen. Für die Stadt schult er schon mal Standesbeamte, wenn er zum Thema Homosexualität Fortbildungen macht. Sascha setzt sich besonders für schwule Migranten und die Kiew-Kooperation der Szene ein; ihm verdankt das Sub seine interkulturelle Öffnung.

    „Teil einer emanzipativen Bewegung zu sein, fasziniert und begeistert mich noch heute. In der täglichen Arbeit gegen irrationale und zum Teil deutliche Ausgrenzungen einer sozialen Minderheit tätig sein zu können, sehe ich als eine verdienstvolle Aufgabe an."

  • Thomas Fraunholz

    Thomas Fraunholz

    Berater

    Thomas kam über die Augsburger Aids-Hilfe ins Sub, für die er Jahre tätig war. Das Münchner Schwulenzentrum kennt der Diplom-Sozialpädagoge (FH) und Diplom-Sozialökonom schon lange, beschäftigt ist er in der Müllerstraße seit siebeneinhalb Jahren. Der Sub-Berater will helfen.

    „Meine Arbeit bei der Augsburger Aids-Hilfe hat mir klar gemacht, wie sehr schwule Männer immer noch ausgegrenzt werden. Das Sub bietet mir die Möglichkeit, aktiv gegen diese Ausgrenzung vorzugehen. Vor allem aber kann ich anderen Menschen helfen, die nicht oder nur schlecht mit dieser Ausgrenzung klar kommen."

  • Uli Fuchshuber

    Uli Fuchshuber

    Berater

    Uli, Diplom-Sozialpädagoge und Suchttherapeut (VDR), hat aus seinem Hobby einen Beruf gemacht. 2001 hat ihn das Sub als Tagesberater eingestellt; davor war er ehrenamtlicher Abendberater. Seine Schwerpunkte liegen auf der Einzel- und Paarberatung, er leitet die Selbsterfahrungsgruppe an. Außerdem kümmert sich Uli um das Patenprojekt.

    „Es war für mich ein Geschenk, als ich 2001 mein ‚Ehrenamt' in eine bezahlte Stelle umwandeln konnte. Das Sub ist ein schöner Platz in der Community, der für mich etwas Sinnstiftendes hat. Besonders am Herzen liegen mir das Patenprojekt und die Selbsterfahrungsgruppe, aber auch die gute Zusammenarbeit mit der Abendberatung. Der Umzug in die neuen Räume mit allen anderen Kollegen hat meine Arbeit belebt, ebenso mein Zugehörigkeitsgefühl zur Community."